Aufbau und Funktion

Bei Dieselmotoren ist der Abgas-Turbolader mittlerweile Stand der Technik, denn nur durch die Turboaufladung lässt sich eine vergleichbare Literleistung vom Diesel zum Benziner erreichen. Auch durch die aktuellen Bemühungen, immer spritsparendere Otto-Motoren zu entwickeln, greifen die Entwickler auf die schon über 100 Jahre alte Technik zurück.

Ziel ist es, den Verbrauchsvorteil eines kleinen Hubraums mit Leistung und Drehmomentverlauf eines großen zu kombinieren - dem so genannten Down-Sizing.
Dies geschieht durch Techniken wie ein oder zwei Abgasturbolader, Turbolader in Verbindung mit Kompressoren, Ladeluftkühler und Variable-Turbinengeometrie-Lader (VTG-Lader), wobei letzteres ausschließlich bei Dieselmotoren eingesetzt wird. Dies resultiert aus der erheblich niedrigeren Abgastemperatur gegenüber des Benziners.

Funktionsweise eines Turboladers

Das Prinzip eines Turboladers ist einfach: der vom Zylinder erzeugte Abgasstrom treibt das Turbinenrad an. Dessen Ziel ist es, möglichst viel Kraft aus dem Abgasstrom über eine Welle auf das Verdichterrad zu übertragen, das dementsprechend so viel Luft wie möglich verdichten soll. Über den Ladeluftkühler wird die komprimierte Luft gekühlt, um dann dem Motor als Frischluft zugeführt zu werden. Durch die Verringerung der Temperatur ist im gleichen Volumen eine größere Luftmenge enthalten, was wiederum bedeutet, dass proportional mehr Kraftstoff verbrannt werden kann.

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